3 Wochen im Süden


Ab Ende Januar standen für mich eine Reihe von Prüfungen der ETH an. Die Wochen vorher bestanden deshalb hauptsächlich aus Schlafen, Lernen, Essen und Trainieren. Eingeschränkt durch meine Entzündung am Knie fanden die Trainigs  vor und nach Jahreswechsel zunächst hauptsächlich im Schwimmbad und im Kraftraum statt. Mitte Januar durfte ich dann endlich den lang ersehnten ersten Laufversuch mit minutenweisen Joggen wagen. Stetig konnte ich das Laufpensum in den nächsten Tagen und Wochen steigern. Das Laufband wurde dabei zu meinem Verbündeten.
Gerade rechtzeitig für meinen Trainingsaufenthalt im Süden bin ich wieder bereit, ein tägliches Lauftraining von 40-60 Minuten zu absolvieren.
6 Stunden nach meiner letzten Prüfung steige ich mit einem Koffer voller Trainingskleider und dem Bike im Schlepptau in das Flugzeug nach Lissabon. Die ersten Tage nahm ich am Portugal o Meeting, einem Mehrtage-OL in Evora teil. In einer Mittel- und zwei Langdistanzen kann ich zum ersten Mal in diesem Jahr meine OL-Fertigkeiten testen. Und endlich haben auch meine Beine und Füsse mitgemacht ; ein befreiendes Gefühl nach 3 monatiger verletzungsbedingter Laufpause wieder am Start zu stehen.
Der Aufenthalt in Portugal findet sein Ende im Kurz-TL zusammen mit der OLG Stäfa. In Mira profitieren wir von fixen, anspruchsvollen Postennetzen in Küstennähe.
Nach Portugal geht es nun weiter nach Spanien ans MOC Camp und Wettkämpfe. Am Rand der Pyrenäen findet ein internationales Trainingslager mit Fokus Sprint an.
Zum Schluss meines Süden Aufenthalts werde ich eine Woche mit dem Nationalkader in Barbate trainieren.


Verfasst am: 25.02.2018


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